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| 15.10.2007 |
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Der Saft unserer Rotweintrauben ist immer vollkommen hell. Farbe kommt in den Wein nur durch Stehen lassen auf der dunkel gefärbten Beerenhaut. Der Rosé bleibt nicht 1, 2 oder 3 Wochen auf der Maische, also auf der Beerenhaut, um viele Farb- und Gerbstoffe auszulaugen, wie es bei der Rotweinherstellung üblich ist.
Den Rosé lässt man nur ganz kurz in Kontakt mit der Beerenhaut, damit er bloß einen Hauch des rosa färbigen bekommt. Die Farbe des jungen Mostes mag zuerst ein leichtes Bonbonrosa sein, verwandelt sich später durch die Reifung in ein zartes Lachsrosa.
Beim Rosé-Sekt wird der Großteil der Trauben "in ganzen Trauben gepresst" - mit beinahe weißem Saft. Die etwas tiefere Farbe bekommt er später, wenn wir von den Rotweingärbehältern 5 oder 10% Saft frei wegfließen lassen, um Körper und Farbe des Rosé-Sektes zur vertiefen. |
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