Weingut Bründlmayer
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14.11.2005
14. November 2005 | 09:08

Die unglaublich schöne 1. Novemberhälfte wurde genutzt, um die Ernte in den wichtigsten Lagen abzuschließen.

Heiligenstein, Käferberg und Lamm wurden bei besten Bedingungen und strahlender Herbstsonne eingebracht. Die Beeren haben einen phantastischen Geschmack, eine herausragende Frucht, jede Beere sticht durch individuelle Komponente heraus – in der Summe ergibt das eine komplexe Persönlichkeit des Weins, ein patchwork, ein Klangteppich unterschiedlichster Noten, Farben, Geschmäcker, Aromen.

Zusammenfassend kann man sagen, dass hochgelegene, trockene Terrassen und Hügellagen bevorzugt waren. Bei Weingärten in der Ebene oder zu knapp an den Gewässern begannen die Trauben frühzeitig zu faulen und konnten dadurch keine richtige Reife erlangen.

Die Erntemenge wurde aus vielerlei Gründen viel kleiner als erwartet: zuerst einmal waren die Knospen aufgrund des strengen Winters 2004/2005 weniger fruchtbar als in anderen Jahren. Bei ungewöhnlich buschigem Wuchs mussten viele Triebe entfernt werden, um eine luftige und durchlässige Laubwand zu ermöglichen und gegen eine, wegen dem verregneten Sommer zu früh einsetzende Fäulnis, anzukämpfen.

Die ersten durchgegorenen Weine bestätigen die Stärken des Jahrgangs – klare, direkte Frucht, keine Spur von Schwere, sehr sortentypische Aromen.

Ein kleiner Teil der Trauben bleibt noch im Weingarten hängen, in der Hoffnung, eine Beeren – und Trockenbeerenauslese zu ernten.
Dazu müssten die Beeren weiter austrocknen und rosinenartig schrumpfen.

Lyra-Erziehung am Heiligenstein
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