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Riesling Steinmassel 2006
Die Reben am Steinmassel stehen auf Gföhler Gneis. Dieser klassische Urgesteinsboden (Glimmerschiefer) des südlichen Waldviertels ist typisch für viele Terrassenlagen des Kamptals und der Wachau. Ein Teil der Stöcke auf der Kuppe des Berges wächst in Lyra-Erziehung.
Der karge steinige Boden des Steinmassel ergibt kleine Beeren mit intensivem Geschmack. Beim Riesling lagern wichtige Geschmackskomponenten in den Traubenschalen. Diese werden nur durch verlängerte Maischestandzeit oder längeres behutsames Pressen freigesetzt (bis zu 8 Stunden). Das gilt für jeden Riesling.
Der Most vergärt im Stahltank und reift im Anschluß auf 5 - 10% der Feinhefe.
Ertrag: 4000 l/ha
Alk.: 13% vol.
Kostnotiz: Feine Noten von Steinobst, im Hintergrund auch blumige und mineralische Noten, am Gaumen trocken, sehr frisch, zarte Würze, geradlinig und elegant, gute und rassige Struktur, dicht und doch balanciert, dezenter langer mineralischer Abgang.
Speisenempfehlung: In der Jugend begeistert er als vielseitiger Speisenbegleiter – zu Meeresfrüchten, kalten und vielen warmen Vorspeisen, gegrilltem Fisch, Backhendl oder Wiener Schnitzel, Kalbs- und Schweinsbraten. Einige Jahre gereift auch zu Fischen in weißen Saucen.
Eine gute Alternative zu Rotwein bei Enten oder Gänsebraten, wenn das Fleisch nicht rosa gebraten sondern völlig gegart wird. Passt zu fast allen (nicht zu scharfen) Gerichten der Asiatischen Küche. Auch hier verbessert die Reife die Eigenschaft als Speisenbegleiter. |