|
|
 |
|
|
 |
|
|
 |
St. Laurent Ried Ladner 2003
Alte, österreichische Rebsorte - vermutlich wegen ihrer frühen Reife nach dem Laurenzitag (10. August) genannt und nicht nach einem Ort in Frankreich (wie manchmal vermutet) – auch wenn eine Verwandtschaft zum Blauburgunder nachgewiesen werden konnte. Unser St. Laurent wächst auf Amphibolit-Urgesteinsboden in der Ried Ladner.
Aufgrund der frühen Reife dieser Rebsorte bekommen die Trauben eine gute Reife, obwohl die Ried Ladner zu den eher kühleren, hochgelegenen Lagen zählt. Der Vorteil dieser Lage ist die herrliche Waldviertler Luft und die mineralischen Böden, die ihre Eigenschaften auch auf den Geschmack der St. Laurent-Beeren übertragen.
Die Vinifizierung erfolgt klassisch: Traditionelle Maischegärung (ca 2 Wochen) mit unmittelbar anschließendem biologischem Säureabbau und Einlagerung in Holzfässern von 300 bis 2500 Liter Größe. Diese Holzfässer sind durchschnittlich 2-3 Jahre alt, so daß der Wein nur mehr entfernt die Lagerung im Eichenholzfaß wiederspiegelt. Der Wein bleibt ca. 1 ½ Jahre in den Holzfässern vor der Füllung, damit die trockene, herbe Art der St. Laurent-Rebe ins Runde und Samtige übergeleitet werden kann.
Alk: 12,5%
Kostnotiz: Kräftiges, dunkles Granatrot mit jugendlichen Reflexen, dezenter Duft nach frischen roten Früchten, Kirschen und Pflaumen feinwürzig unterlegt. Trocken, mit eleganter ausgewogener Struktur, Weichsel-Kirsch Frucht, rote Johannisbeeren (Ribisel) sehr balanciert und elegant, feiner mineralischer Abgang mit dezenten Röstnoten.
Feine Weichselfrucht, zart und verspielt; mittleres Gewicht, die Kirschtöne setzen sich fort, dezentes Tannin, angenehmer Säurebiss vor dem Abgang. (Viktor Siegl/Vinaria)
Speisenempfehlung: Zu Pasta, zum Barbecue leicht gekühlt, zu hellem Fleisch aber auch zartem Rind und Lamm sowie jungem Wild, zu exotischen Fleischgerichten, Eintöpfen und leichten Gratins und zu frischem nicht zu intensivem Käse. |
|