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Derzeit erfreuen wir uns am Farbenspiel des Rotklees, der zwischen den Rebzeilen aufgeblüht ist. Neben dem Duft und seiner Eigenschaft als Bienenweide erfüllt diese Pflanze wichtige Funktionen für die Qualitätssicherung unserer Böden.
Rotklee ist eine aufrecht wachsende Pflanze, die eine kräftige, tiefreichende Pfahlwurzel mit zahlreichen Nebenwurzeln ausbildet und somit den Boden auflockert.
Die Nebenwurzeln beherbergen die Knöllchenbakterien, die den Luftstickstoff binden können. Später wird der Klee wieder in den Boden eingearbeitet und wirkt als natürlicher Langzeitdünger.
Der Rotklee gilt als Wasserräuber. Diese Eigenschaft kann man sich in feuchteren Perioden im Weingarten zunutze machen und den Weinreben ein Übermaß an Feuchtigkeit entziehen.
Rotklee wächst ausgezeichnet auf kargen, ungedüngten, steinigen Böden. Im Weingut Bründlmayer wird auf chemische Düngung verzichtet, stattdessen wird natürlicher Dünger mit Langzeitwirkung verwendet (Kompost aus Kuhmist und Zuckerrübensamen oder eben Begrünungsmulch und Wurzelrückstände). |