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| Der Rebschnitt |
Der Jänner steht im Zeichen des Rebschnitts – eine Arbeit, die unabhängig vom Wetter zeitgerecht erledigt werden muss. Anfang 2008 beschert uns die Natur den schönsten Rauhreif.
Die wichtigste Winterarbeit im Weingarten ist der Rebschnitt, der der Legende nach auf einen Esel zurückgeht, der das Rebholz beknabberte, worauf größere und süßere Trauben an den verbliebenen Trieben wuchsen.
Durch das Einkürzen von Holz wird die Anzahl der Äste und damit der Blätter und Weintrauben vermindert. Die verbleibenden Triebe sollen optimal in der Sonne stehen und die Reife der nicht zu zahlreichen Trauben ermöglichen. Im Weingut Bründlmayer wird ein Durchschnittsertrag von 4000 Liter pro Hektar Weingarten angestrebt.
Der winterliche Rebschnitt ist die erste Maßnahme, um den Ertrag zu begrenzen und die Qualität zu fördern – was allerdings nur grob gelingen kann, spätere Nacharbeit - Ausgeizen, Ausdünnen („grüne Ernte“) können durch den Rebschnitt nicht ersetzt werden.
Bis Ende März sollte der Rebschnitt abgeschlossen und damit alles für den Austrieb der Reben vorbereitet sein. |
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